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Hembergtour

Pascal 17.08.2010

Bei genialsten Wetterbedingungen trafen sich letzten Samstag sechs unerschrockene Biker um den Weg nach Wattwil unter die Räder zu nehmen, wo dann beim Bahnhof noch die restlichen drei Teilnehmer dazu stiessen.

Nachdem die ersten Kalorien nachgeschoben wurden, nahm die Gruppe unter der Führung unseres Juniors Dani Lux dann den an Anfang doch ruppigen Aufstieg nach Hemberg in Angriff. Die in Wilen gestarteten Biker hatten hier mit bereits rund 20 km in den Waden leichte Vorteile, waren diese doch bereits warm gefahren. Nach rund einer Stunde genossen wir den ersehnten und verdienten Kaffee in einer gemütlichen Gartenbeiz in Hemberg, wo es eine erst Kostprobe in Bezug auf das Panorama gab.

Frisch gestärkt (die nächsten Kalorien waren bereits eingeworfen worden) machten wir uns dann an die rasante Abfahrt (Spitzengeschwindigkeiten bis 80 km/h!!!) Richtung Köbelisberg. Die älteste Bikerweisheit sagt ja: "Wo's steil runter gehe, da geht's auch wieder steil bergauf". Dies bewahrheitete sich einmal mehr, stieg die Route nun doch markant. Nach einem der wenigen Singletrails, einigen Schiebepassagen und ungefähr 300 Kuhgattern hatten wir die Höhe unseres Mittagsziels, des Köbelibergs, erreicht. Begleitet von einem jederzeit atemberaubenden Panorama - Dani hatte uns nicht zuviel versprochen.

Im Köbelisberg angekommen genossen wir die wohlverdiente Flüssigkeit und machten uns ans Studieren der Speisekarte. Im Wissen, dass uns doch noch einige Kilo- und Höhenmeter nach Wilen bevorstehen würden, entschieden sich 80 % der Teilnehmer für eine leichte Kost in Form einer Gulaschsuppe oder Bouillon mit Ei. Alex und Dani verblüfften uns jedoch mit ihrer Bestellung: garnierter Käsesalat bzw. Bratwurst mit Pommes sind wahrlich nicht die klassischen Biker-Menüs.... - oder?

Nach einer kurzweiligen Mittagspause mit viel Lachen starteten wir dann zum letzten Abschnitt der Tour. Nach einem "ad hoc"-Singletrail und der steilen Abfahrt Richtung Lichtensteig, stand uns mit dem Anstieg zur Wasserfluh eine kurze aber eklige Gegensteigung bevor. Entlang der Krete war wiederum ein tolles Panorama zu geniessen, bevor es dann wieder im Temporausch nach Oberhelfenschwil ging. Wie sollte es anders sein - eine knackige Steigung durchs Dorf und oben angekommen dann wieder auf der grossen Scheibe und mindestens 50 Sachen hinunter nach Ganterschwil.

Via Lütisburg führte uns der Weg dann an die Thur hinunter, wo uns als Abschluss der Singletrail in die Mühlau führte. Noch der letzte Anstieg nach Bazenheid und die Höhenmeter waren nun ein für alle Mal geschafft. Nachdem die letzten Kilometer nach Wilen ausgerollt werden konnten, erreichten wir unsere Basis um ca. 13.30 Uhr nach 63 km und exakt 1'300 hm (Start ab Wilen).

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Dani Lux für die Organisation - er hatte uns betreffend Panorama nicht zuviel versprochen - aber eine Tour für Geniesser... - na ja ?.

Teilnehmer: Dani Lux, Joe Stutz, Markus Furrer, Röbi Koch, Fredy Widmer, Andy Bommer, Alex Schmidt, Bruno Wehrli, Pascal Lerch