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Jahresausflug BTW Savognin

Monika 07.09.2016

Reisebericht Jahresausflug Savognin
Und am Ende einer Tagstour passt es immer für alle…
Bereits am Mittwochabend machte sich eine kleine aber feine Gruppe von 9 Bikern auf den
Weg nach Savognin zum BTW Jahresausflug. Bereits auf der Fahrt wurden diverse
Erfahrungen über das Cube und Savognin ausgetauscht. Ich verrat euch nur so viel: alle
negativen sind Zopf von gestern! Nicht nur das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Das Cube
bietet die perfekte Infrastruktur für Biker und das Essen und der Service war ausgezeichnet.
Frisch gestärkt ging es am Donnerstagmorgen bei strahlendem Wetter unter der Führung
von Ralf Schellenbaum, rauf auf die Alp Flix. Ein Klassiker! Es erwarteten uns 1100hm und
29km. Natürlich aber nicht den langweiligen roten Wegweiser nach, sondern direkt auf einem
wunderschönen Höhentrail. Das kunterbunte Gemisch der Gruppe wurde nicht nur beim
Erklimmen der verflixten Alp immer homogener, sondern vor allem dann beim Mittagsrast
und der Erholung an der Sonne. Ein Biker fährt doch eigentlich nur hoch zum runterfahren,
oder!? Entsprechend trailig ging es dann den ganzen Weg zurück nach Savognin.
Diejenigen die noch nicht genug Trails hatten, setzen sich am späten Nachmittag in die Bahn
um nochmals 1‘000hm ganz gemütlich zu erklimmen. Dank den guten Ortskenntnissen von
Ralf wurden auch diese Höhenmeter ausschliesslich auf Trails vernichtet.
Der zweite Tag wurde am Abend vorher an der Bar geplant. Atemberaubende Fotos vom
Internet überzeugten alle und unser Guide Röbi Koch versprach uns eine strenge und
landschaftlich einmalige Tour. Die ersten 500hm schnell mit der Bahn absolviert gab es noch
vor dem Znünihalt wunderschönen Trails. Für uns zu diesem Zeitpunkt unerklärlich, hat uns
die Bedienung mit „ihr seid ja verrückt“ bezeichnet als wir ihr vorgeschwärmt haben, dass wir
das Schaftobel mit dem Velo erklimmen werden. Röbi sollte Recht behalten. Die Tour war
landschaftlich atemberaubend und extrem streng. Die zu überwindenden 39km und
1‘600hm, von denen wir ca. 400hm schieben oder tragen mussten, wurden mit einer
genialen Umgebung entschädigt. Heisst das Schaftobel nun Schaftobel weil da schon so
viele Schafe ins Tobel gestützt sind? Man kann es sich sehr gut vorstellen. Der Mittagsimbiss
wurde aus dem Rucksack bezogen und dann ging‘s weiter mit tragen und schieben. Die
Aussicht auf dem Gipfel des Motta Plousa hat dann jedoch die Strapazen ausgeglichen. 360
Grad Panorama vom feinsten. Schnell ging es dann auf Trails runter bis die Bremsscheiben
zu glühen begannen. Unten angekommen, all die Strapazen vergessen, hat man sich
gegenseitig für diese super Leistung und Tour beglückwünscht.
Der dritte Tag, erneut bei wunderschönem Wetter, stand ganz im Zeichen „…jo wenn mir
d’Bahn jo scho debi hend und direkt vor der Hustür…“. Zweimal die 1000hm ganz hoch und
auf wunderschönen Trails runter war eine Freude für alle die noch Energie im Tank hatten.
Einzige Frau, 26 Zoll Räder, billiges Bremssystem, Fotograph, Einzelzimmer, Neumitglied, …
und Reiseberichtschreiberin mit immer sauber geputzter Bikebrille… Exotisch, aber voll
integriert und sau wohl gefühlt…! Danke an euch alle und vor allem an die zwei
Organisatoren und Guides Röbi Koch und Ralf Schellenbaum! Hat mega Spass gemacht